Der Rheingold - ein regionales WertGeld

Der Referent Jost Reiner kommt aus der bildenden Kunst und begleitet heute einen KünstlerFonds. Er wusste damals nicht was Geld ist - trotz VolkswirtschaftsStudium in den Staaten. Er fand heraus, dass in der Volkwirtschaftslehre Geld einfach vorausgesetzt wird und dass es eine Menge Theorien darüber gibt was Geld eigentlich sein soll.

Vor der Einführung des Rheingold als regionales Zahlungsmittel setzte er sich ausführlich mit dem Thema Geld und den SchuldGeldSystemen auseinander. Wie entsteht aktuell Geld. Zentralbank druckt Geld, die es dann an Geschäftsbanken vergibt und diese wiederum händigen es in Form eines Kredites an die Verwender des Geldes, das Volk aus - das ist das Bargeld.

Ein Schreiner braucht z.B. Geld und verpfändet sein Eigentum als Gegenwert. Dann kreiert die Bank das Geld. Die Banken müssen nur aufpassen, dass sie das Geld nicht auszahlen müssen.

Gedankliche Konsequenz - Geld existiert nur aus Verschuldung . Wir können nur an Geld kommen durch Verschuldung oder Verdienen. Verdienen setzt voraus, dass sich vorher jemand verschuldet haben muss. Verschärft wird das System durch das Zinsen- & ZinsesZins-Systems.
Daraus resultiert eine SchuldenPyramide, unter der eine Gesellschaft in einem absehbaren Zeitpunkt zusammenbrechen muss. Der letzte war 1929, der aktuelle ist jetzt. Dieses System ist eigentlich im September 2008 schon zusammengebrochen und wird aktuell künstlich aufrecht erhalten.

Der Ausweg ist ein Tauschmittel, welches nicht im VerschuldungsProzess in die Welt kommt. Das ist zum Beispiel der Rheingold. Der Autoschlosser z.B. könnte sich auch den Rheingold als Zahlungsmittel nehmen und seine Leistungen in Rheingold anbieten. Und die Menschen, die sich den Rheingold wählen, können dieses Tauschmittel mit ihren Werten decken. Dieses Rheingold ist gedeckt durch sämtliche Teilnehmer an der Währung. Dadurch ist die Währung kein SchuldSchein, sondern ein GutSchein. Mit jedem Teilnehmer multiplizien sich die Deckung und auch die Kaufkraft.
Der Rheingold hat mit Stand 12.2008 über 700 Teilnehmer - die meisten im Raum Düsseldorf - aber auch in Berlin und New York. Der Rheingold bietet viele Möglichkeiten. Er ist eine individuelle Währung mit InformationsGehalt - informativer Flyer. Die Menschen informieren sich gegenseitig über ihre Tätigkeiten. Die Rheingolder werden im eigenen Interesse alle Flyerverteiler.

Rheingold ist ein Kreislauf - 50 Rheingold - die schuldfrei in die Welt gesandt wurden, können jeden Tag wieder zum Aussender zurückkommen.

So können sich die Umsätze dadurch multiplizieren, dass sie zum Einsatz kommen. Jeder Teilnehmer ist motiviert, dass diese Scheine eingesetzt werden. Dieses Prinzip haben laut Geschichte die Tempelritter eingeführt - im goldenen Mittelalter (Brakeat). Dadurch ist die unglaubliche Blüte im Hochmittelalter entstanden.

Karl Walker - Buch online im Netz - über die WertSchöpfung der Menschen im Mittelalter. Die Wertschöpfung entstand mit vier Arbeitstagen, die restliche Zeit stand für Bildung, Künste und den Bau von Kathedralen bereit. Wertschöpfung endete durch die Einführung des DicktPfennig - was als der Anfang des dunklen Mittelalters bezeichnet werden kann.

Rheingold bezieht sich auf germanischen Mythos des Zwerg Alberich. Er kam bei Frauen nicht an und wollte deshalb Macht und Einfluss. Hat das Gold zum Ring der Nibelungen geprägt, setzte das Volk ins Hamsterrad und herrschte dann. Hatte viele Feinde Hagen schmiss das Gold der Nibelungen wieder in den Rhein - Substitut bedienen - damit das Schicksal von Macht und Gier erspart bliebe.
Rheingolder haben geistiges Prinzip der Prima Materia, im Schein, der sich in alles verwandeln kann. Karl Marx sage, das Geld ist geronnene Arbeit. Finanztechnisch wird der Rheingold mit 2 : 1 bewertet. Zwei Rheingold entsprechen einem Euro. Die Zentralbank hat eine Studie über den Rheingold gemacht, die auf der InternetSeite veröffentlich ist.

Beim Bezahlen mit Rheingold hat der Kunde seine Leistung bereits bezahlt. Rheingold ist ein Bezahlmittel - und jeder Rheingolder verpflichtet sich zur Leistung für diesen Schein.
Im weiteren Verlauf des Vortrags beantwortet Herr Reinert die Fragen der Hörer über den praktischen Einsatz des Rheingoldes.

Rheingold ist nicht käuflich.
Der Teilnehmer am Rheingold investiert nichts.
Er wird mit Rheingold ausgestattet und kann beginnen.
Nicht der Rheingold, das Geld ist wertvoll, sondern der Rheingolder, der Mensch, der Teilnehmer ist wertvoll.
Erst der Mensch, der den Bäcker und seine Brötchen schätzt, und den Preis des Geldes, dann funktioniert der Austausch mit dem Rheingold.
So ist also nicht das Tauschmittel wertvoll, sondern die Güter und Leistungen der Rheingolder.
Die Teilnahme am Rheingold kostet nichts in Euro. Wer möchte, der kann mit einer Grundausstattung Rheingold am System teilnehmen.

Es gibt auch noch andere RegioGelder, die alle bisher keine FälschungsFälle hatten.

 


Kommentare

das System

Sehr geehrte Damen und Herren

Das sind sehr gute Gedanken, nur möchte ich darauf hinweisen, dass man sie auch umsetzen muss, und in diesem System, dass sich auch noch Demokratie nennt, werden sie es nicht umsetzen können, denn wie wir wissen, herrschen dort andere Mächte.

Ein chinesischer General sagte mal:
"Um den Feind zu verstehen und ihn auch nachfolgend zu schlagen, musst Du Dich in die Augenhöhe des Feindes begeben."
dh. um politisch etwas zu verändern, muss ich eine Partei gründen.
Das haben wir getan, die Generationen Partei - siehe die Homepage
http://gpo.or.at - GPO - Generationen Partei Österreich
http://eugp.org - EUGP - Europäische Generationen Partei

Also wir haben uns, wenn Sie so wollen, in die Löwengrube begeben, jetzt liegt es an der Internet - Community, ob Sie so wie wir alle an einem Ziel arbeiten, das da heißt:
Eine bessere, friedvolle, transparente und gerechte Welt.

Man sagt: "Die Wahrheit kommt immer ans Licht."
Ich sage: "Die Wahrheit sucht sich jetzt das Licht."

lg
http://brennpunkt21.blogspot.com
http://brennpunkt21.wordpress.com
WHOAMI - http://eugp.org/blog/?page_id=20