LISA GERRARD – DEVOTION/SPACE WEAVER
Mit dem letzten Beitrag über Shaina Noll erfolgte der Auftakt der Vorstellung von Frauen, die mit ihrer Musik unsere Herzen berühren. Dazu gehört neben den schon vorgestellten Deva Premal und K.D. Lang im folgenden: Enya, M. Brennan, Loreena Mc Kennit, Carline Lavelle, Happy Rhodes, Mila Mar, Sarah McLachlan und hier zu hören und sehen Lisa Gerrard. Es handelt sich hierbei um Seelenmusik und der geniale Musiktherapeut Luis Zett hat dazu einen wunderbares Lied geschrieben "Was uns die Seele berührt verändert die Welt". Die Musik ist eine Brücke zwischen Himmel & Erde und anbetrachts der derzeitigen Wirrnisse und Energien die uns umgeben zentriert sie und führt in unser Herz.
So auch beim lauschen der Songs von Lisa Gerrard. Dabei denkt man eher an schottisch nebelverhangene Highlands, an irisch saftgrüne Wiesen und nicht an die sonnig-staubige Känguruhheimat Melbourne. Ihre Eltern stammen allerdings aus Irland. Sie verbringt ihre Jugend im multiethnischen Schmelztigel Prahran, umgeben von griechischer, arabischer, italienischer, keltischer und türkischer Subkultur, was sich prägend auf ihre späteren Kompositionen auswirkt.
Bereits im Alter von zwölf Jahren entwirft die stimmlich hochbegabte, mit übersprudelnder Phantasie gesegnete Lisa eine komplett selbst erfundene Sprache. Viele der rätselhaften Verse und Lyrics ihrer Songs kommen auch in den Songs der 1981 gegründeten Musikgruppe ausstralischen Ursprungs „Dead Can Dance" zum tragen, was ihr weltweite Bewunderung einbringt.
In der Sparte Filmmusik erlangt sie Weltruhm und den Oscarerfolg mit dem Soundtrack: „Now we are free“ des Filmes Gladiator. Ihre Soloalben zeugen allesamt von einer außerordentlich hohen kompositorischen und gesanglichen Qualität. Die Spannweite erstreckt sich dabei von Klassik, über Folk, Worldmusic bis zu New Age.
Die beiden hier zu hörenden Musikstücke „Devotion“ und "Space Weaver"
verwoben mit den außergewöhnlichen und starken Visualisierungen beeindrucken. Zu hören ist sie auch hier mit Filmausschnitten des außergewöhnlichen BBC-Films "Home" und bekannt ist auch ihr trauriger und dennoch wunderschöner Song "Gortoz a Ran" mit Denez Prigent, der an die Kriege der Welt und das damit verbundene Leid erinnern soll. Eine Zäsur bedeutete für Lisa Gerrard die Zusammenarbeit mit dem von ihr hoch verehrten Klassikelektro-Pionier dem Berliner Klaus Schultze. Gemeinsam erarbeiteten sie das Album "Farscape". Lisa Gerrard sagt zu ihrer Musik: „ich bin extrem fokussiert und wähle beim Singen immer den Pfad des Herzens anstelle des rational technischen Intellekts." Ihre Homepage: http://www.lisagerrardmusic.com/
Beitrag wurde eingestellt von Rolf Schwarz - www.natur-er-leben.de
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