Gen Rosso: IN DEINER LIEBE

Die Gruppe Gen Rosso entstand 1966 in Loppiano bei Florenz auf Initiative von Chiara Lubich (Trägerin des UNESCO-Preises für Friedenserziehung), die einer Gruppe von jungen Männern eine Gitarre und ein rotes Schlagzeug schenkte. Seitdem verbreitet die Band mit ihrer Musik die Botschaft von Frieden und Geschwisterlichkeit und will zum Aufbau einer geeinten Welt beitragen. Die Einzigartigkeit der Gruppe liegt in ihrem künstlerischen und kulturellen Reichtum und der Internationalität. Loppiano, ein kleines Dorf in den Hügeln der Toskana, in der Nähe von Florenz, mit 900 Einwohnern aus 70 verschiedenen Ländern.

Der Name GEN steht Neue Generation und das Rot (ROSSO) des Schlagzeugs passen perfekt in die Welle der Auf- und Umbrüche. Die Gruppe Gen Rosso engagieren sich in Projekten wie "Hands for Peace", "Rock gegen Gewalt", "Give Peace a Hand", "Sports 4 Peace". Das jüngste und konzeptionell ausgereifteste Projekt ist "Stark ohne Gewalt ".

Der international zusammen gewürfelte Chor ist hier mit einem ihrer frühen Werke aus der Gen Rosso Messe aus dem Jahr 1972 zu hören. Die Innigkeit und Harmonie des Liedes berühren und zeugen von der Allmacht, der alles verwandeln Liebes- und Christusenergie. Sehr hörenswert aus diesem Zyklus sind auch die Lieder Quelle des Lebens, hier in einer neuen Aufnahme in italienisch zu hören und das Marialied.

Die Christusbilder stammen von den wunderbaren Künstlern Marija Schwarz und Hans Georg Leiendecker. Der Theologe Günther Schwarz bezeichnet in seinem Jesusevangelium Christus als den größten Poeten der Geschichte. Durch seine Rückübersetzung biblischer und anderer Texte ins aramäische finden sich in seinem Lebenswerk hunderte poetisch-rhythmischer Kunstwerke in der Jesus eine wirkliche Frohbotschaft verkündigt, die weit über das christliche Lehr- und Weltbild hinausgeht.      Das Jesus-Evangelium ist im wahrsten Sinne des Wortes ein radikales - auf die sprachlichen Wurzeln zurückgehendes - Werk.
In dieser Energie und Poesie schwingen auch die Verse von Franz Bernhard Ammann „Zu den Quellen der Erkenntnis", die vom tiefen Mysterium von Jesus Christus und dem uns innewohnenden Christus-Licht künden:

Kommt Christus nicht in unser Leben,

verliert das Dasein seinen Sinn,

weil seit Beginn der Menschheit Streben,

doch ausgerichtet ward auf ihn.

 

Die ganze Schöpfung harrt der Stunde,

in der der göttliche Geist durchbricht,

und alles Fleisch ist überwunden

vom eingeborenen Christus-Licht.

 

Seit Christus sprach: „es ist vollbracht“,

strahlt Gottes Licht von innen,

und ohne Hilf von außen offenbart,

sich uns der geistige Weg im Innern.

 

Christus starb auf unserer Erde,

dass sie verwandelt wieder werde zu dem,

was sie einmal gewesen,

mit Sonn und Mond ein geistig Wesen.

 

Er ist ein Licht –

ein Geist – ein Feuer,

das in uns wirkt

und uns erneuert,

das in uns brennt

und uns erkennt,

das in uns tönt

und uns versöhnt,

das in uns bleibt

und uns befreit

aus Nacht und Leid

für alle Zeit.

 

Der Beitrag wurde erstellt von Rolf Schwarz - www.natur-er-leben.de