Der KraftOrt WienerWald

Willkommen im Wienerwald
Babenberger und Habsburger, die Türken und Josef Schöffel:
Der Wienerwald im historischen Zeitraffer
(Link InternetSeite der Region Wienerwald)

 

Nur wenige Großstädte können sich glücklich schätzen, ein Paradies wie den Wienerwald vor ihren Toren zu besitzen. Wie eine große Schleife zieht sich die „grüne Lunge“ der Stadt von Klosterneuburg bis Baden.

Hier ein Dokument des WinerWald-Tourismus über die Möglichkeiten und Besonderheiten im WienerWald - Natur, Kultur & Schönes für die Seele

Sanftes Hügelland und schroffer Fels, wasserdurchtoste Schluchten und friedliche Weinberge, tiefe Wälder, verträumte Wiesen und geheimnisvolle Aulandschaften bieten eine Vielfalt an atemberaubenden Naturerlebnissen.

Reich an Kulturschätzen und Zeugnissen der wechselvollen Geschichte heißt der Wienerwald seit Jahrhunderten Erholungs- und Bildungssuchende gastfreundlich willkommen. So ist diese Landschaft nicht nur beliebtestes Wochenendziel vieler lufthungriger Wiener, sondern auch Geheimtipp für eine wachsende Zahl von Besuchern aus aller Herren Länder, die den Wienerwald hautnah erleben wollen...

Romantisch, opulent, grün. Der Wienerwald lässt die Herzen der Menschen nicht unberührt.
HistorischesAm 1. November 1002 schenkt der deutsche Kaiser Heinrich II dem Markgrafen Heinrich von Babenberg das Gebiet zwischen Triesting und Liesing. Die Babenberger nutzen den Wald vor allem als Jagdgebiet und erlassen deshalb schon im 12. Jh. bei Schenkungen an die Klöster Rodungsverbote.

Als die Habsburger 1276 die Landesherren werden, bringen sie den Wienerwald in ihren Besitz. Er bleibt bis 1755 ihr Privateigentum. 1396 wird erstmals ein Forstamt für den Wienerwald urkundlich erwähnt.

1512 wird die erste „Waldordnung" für den Wienerwald erlassen. Die Ausbeutung des Waldes nimmt zu. Es folgen umfassende Bestandsaufnahmen der landesfürstlichen Wälder, auch zur Sicherstellung des Holzbedarfes der Untertanen. Die Ergebnisse werden in „Waldbüchern" festgehalten.

Während der ersten Türkenbelagerung 1529 ist der Bedarf an Holz für Befestigungen und Wiederaufbau groß. Unter Leopold I. wird im inneren Wienerwald Klausen-Leopoldsdorf gegründet. Auf dem Wienfluss und der Schwechat wird der Schwemmbetrieb aufgenommen. In der Folge kommt es zur vermehrten Schlägerung von Tannen, die gut zu driften sind. Ist 1720 der Anteil von Buchen und Tannen noch gleich, beginnt danach eine schrittweise „Verbuchung" des Wienerwalds.

Maria Theresia erlässt 1766 eine neue Waldordnung, unter anderem, damit „nicht mehr nach der alten, verderblichen Gewohnheit mit der Hacken, sondern mit der Sag an der Wurzen solle gefället werden." Außerdem sollen Hecken statt Holzzäune angelegt werden, Maibäume werden verboten.

Holz ist bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts nahezu die einzige Energiequelle Der Wienerwald liefert das Brennholz für den kaiserlichen Hof und die Ämter. Der größte Teil steht jedoch der Bevölkerung zu einem relativ günstigen Preis zur Verfügung.
1870 soll fast ein Viertel des Wienerwaldes geschlägert werden, um die leeren Staatskassen zu füllen. Josef Schöffel mobilisiert die Öffentlichkeit und kann so die drohende Katastrophe verhindern.

1905 wird vom Wiener Gemeinderat der Schutz des „Wald- und Wiesengürtels" beschlossen.
Hundert Jahre später wird der Wienerwald von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt.

 

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Autor des Artikels: Hans Hubert Küppers - - www.HH-Kueppers.de