Der fehlende Baustein
Das Buch - "Der fehlende Baustein" von Hermann Bayer - kannst Du mit diesem Link finden und herunterlagen.
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Es geht also darum, dass Du Deine Aufmerksamkeit von allem abwendest, was Du nicht ändern kannst und auf das ausrichtest, was Du "in der Hand" und im EinFluss hast. Und das liegt nicht außen, sondern in Denem Inneren. Denn "Du bist der Mittelpunkt Deines eigenen Universum!" Du bist zwar auf dieser Welt - in diesem ErLebensRaum - stammst jedoch nicht aus diesem Raum. Die ErLösung liegt in und an den Wurzeln oder der Quelle Deiner Herkunft.
Die Legende der Katharer
Die Legende in Südfrankreich besagt, dass vor 2000 Jahren in einem Fischerboot in Südfrankreich im Ort, der heute „Les Saintes Maries de la Mer” heißt, unter anderem die Mutter des biblischen Jesu mit seiner Ehefrau Maria Magdalena und deren gemeinsamen Tochter Sarah an Land getrieben wurden. Daher hat der Ort auch seinen Namen, auf deutsch: „die heiligen Marien, die vom Meer her kamen”.
Gemäß der Legende und den Apokryphen (das sind die Texte, die damals nicht in die Bibel mit aufgenommen wurden) war Maria Magdalena von Jesus als seine Nachfolgerin bestimmt worden, und nicht die Apostel Petrus und Paulus, als deren Nachfolger sich der Papst heute noch sieht. Maria Magdalena lebte und wirkte in Südfrankreich, im heutigen Languedoc und gab ihre Lehren weiter. Manche sagen auch, dass sie in die alten ägyptischen Mysterienschulen eingeweiht war und deren so genannten Isis-Kult auch zusammen mit den örtlichen Druiden der Kelten praktizierte, und dass sie ihre Rolle als Sünderin erst später zur Verschleierung ihrer eigentlichen Bedeutung von der katholischen Kirche erhalten hat.
Aus ihren Anhängern, die als Häretiker bezeichnet wurden, entwickelten sich dann im Laufe der Jahrhunderte die sogenannten Katharer, was vom griechischen „Katharoi” kommt und soviel wie „die Reinen“ bedeutet. Tatsächlich bezeichneten sie sich selbst als „die Reinen” und waren bei den anderen Teilen der dortigen Bevölkerung sehr beliebt und geachtet.
Da die Katharer eine andere Version des Christentums als die katholische Kirche lehrten, wurden sie vom Papst Innozenz III. in Rom zu Feinden erklärt. Daraufhin führte er in den Jahren 1209 bis 1229 einen Kreuzzug gegen die Katharer, mit dem Ziel alle auszurotten. Es begann in Béziers, zwanzigtausend Menschen wurden alleine dort auf den Scheiterhaufen verbrannt. Die Städte Carcassonne, Narbonne, Toulouse und viele weitere folgten, es verbreitete sich im ganzen Land. Jene, die fliehen konnten, flohen in die mächtigen Trutzburgen der Katharer, nach Montségur, Peyrepertuse, Queribus, hoch hinauf auf den Gipfeln der Pyrenäen. Doch auch diese Burgen wurden nach einer zum Teil jahrelangen Belagerung eingenommen. Daraufhin glaubte der Papst die Ketzer (der Begriff Ketzer leitet sich vom Begriff Katharer ab) besiegt zu haben. Die Lehre der Katharer lebte jedoch im Verborgenen weiter und ist heute dort in vieler Munde.
Der Orden der Templer
Zur Zeit der Katharer wurde in der Gegend auch der Orden der Tempelritter im Jahre 1118 gegründet. Diese ursprünglich neun Ritter standen den Katharern nahe, legten ein Armutsgelübde ab und machten sich zum Ziel, Pilger auf ihrem Weg nach Jerusalem zu schützen. Dann gingen sie selbst dorthin und König Balduin II. von Jerusalem überließ dem neugegründeten Orden den östlichen Flügel seines Palastes, der an die Ruinen des Tempels Salomons grenzte. Angeblich fanden sie dort nach langen Ausgrabungen einen Schatz und hohes Wissen. Der Templerorden stieg auf, wurde offiziell vom Papst anerkannt und begann mit dem Bau der Kathedralen Frankreichs und vieler anderer Länder. Auch wurde er mehr und mehr zum militärischen Orden und führte viele Kreuzzüge durch. Da der Orden der Templer sich stark vergrößerte und er durch Erbschaften und die Einführung eines modernen Bankensystems immer mächtiger und reicher wurde, war dieser nun ein Dorn im Auge des damaligen Königs von Frankreich, Philipp IV., auch als Philipp der Schöne bekannt. Dieser war bei den Templern stark verschuldet und ließ nun am Freitag, den 13. Oktober 1307 alle Templer in Frankreich unter dem Vorwand der Ketzerei verhaften. Seitdem gilt Freitag der 13. im Volksmund als Unglückstag. Der Kaiser bedrängte nun den Papst Clemens V., den Orden der Templer nicht mehr zu dulden und aufzulösen, was dieser auch tat. Die bekannte Geschichte des Templerordens endet mit der Verbrennung des Templer-Großmeisters Jacques de Molay im Jahre 1314 auf dem Scheiterhaufen. Im Verborgenen hat der Orden der Templer jedoch weiter existiert und existiert wohl auch heute noch.
Entsprechend einer Meldung des Spiegel Online spricht nun übrigens ein am 25. Oktober 2007 erschienenes Buch des Vatikans die Templer wieder frei. Nicht im Sinne, dass man ihnen nun verziehen hat, sondern im Sinne, dass sie eigentlich nie wirklich angeklagt waren, da der Papst ja vom König gezwungen wurde, die Templer zu verurteilen. Schon der damalige Papst hatte die Templer angeblich wieder freigesprochen, was nur in der katholischen Kirche vergessen wurde. Vielleicht erklärt dies, warum in manchen deutschen Kirchen, wie z.B. dem Landshuter Dom, nun die alten Templerkreuze wieder freigelegt und sichtbar gemacht werden.
Die Legende besagt übrigens, dass bei den Gründungsmitgliedern des Templerordens auch Nachfahren der besagten Sarah, der Tochter von Jesus und Maria Magdalena, mit dabei waren.
Der Pfarrer Bérenger Saunière
Am 1. Juni 1885 übernahm der Pfarrer Bérenger Saunière das Pfarramt in Rennes-le-Château, einem kleinen Bergdorf, etwa 40 km entfernt von Carcassonne in Richtung Pyrenäen.
Die Pfarrei war sehr arm und sein Gehalt sehr gering. Der Pfarrer der Nachbarpfarrei, Henri Boudet, ermutigte Saunière, seine verfallende, 1095 geweihte Kirche restaurieren zu lassen. Saunière lieh sich von seiner Gemeinde eine bescheidene Summe und ließ erste Arbeiten vornehmen. Bei diesen wurde der dem sechsten Jahrhundert entstammende westgotische Altar näher untersucht. Als die Platte entfernt wurde, entdeckte man in einem der Träger einen Hohlraum, welcher vier versiegelte Holzzylinder barg, wovon jeder ein Pergament enthielt. Eines stammte von den Templern aus dem Jahre 1244, das andere aus dem Jahre 1644 und die beiden letzten aus den Jahren um 1780. Auch wurde später eine mehrere Skelette enthaltende, sehr alte Krypta in der Kirche gefunden.
Saunière fuhr mit den Pergamenten nach Paris, traf sich mit hohen kirchlichen Würdeträgern und anderen einflussreichen Personen. Er entschlüsselte den Inhalt der Pergamente und als er zurückkam, verfügte er plötzlich über sehr viel Geld. So ließ er sein Dorf an die Kanalisation anschließen und eine neue Straße zum Dorf hinauf bauen. Auch ließ er sich die Villa Bethania sowie die Tour Magdala (eine Art Burg) errichten.
Das Geheimnis selbst gab er jedoch nie preis. Er sagte nur, dass dort das größte Geheimnis der (christlichen) Menschheit zu finden wäre, ein furchtbares Geheimnis.
Am 22. Januar 1917 starb Saunière dann an den Folgen eines Herzinfarktes. An sein Sterbelager trat der Priester eines Nachbardorfes, welcher angeblich das Krankenzimmer erschüttert verlassen und sein Lebtag nicht mehr gelächelt hat. Als gesichert gilt, dass Saunière das Sakrament der Letzten Ölung verweigert wurde. Eigenartig waren auch die Vorgänge am Tag nach Saunières Tod. Man hüllte die Leiche in eine mit scharlachroten Troddeln besetzte Robe und bahrte sie in einem Lehnstuhl sitzend auf der Terrasse der Tour Magdala, der Burg, auf. Daran vorbei prozessierten dann die Trauergäste. Unter ihnen befanden sich neben vielen hohen Persönlichkeiten auch mehrere Fremde. Einige Trauergäste rupften Troddeln von der Robe des Verstorbenen und nahmen diese mit.
Was hat der Abbé Saunière nun wirklich gefunden? Den Schatz der Templer? Der Westgoten? Gar die Bundeslade oder den heiligen Gral? Oder ist das Geheimnis nicht materieller sondern geistiger Natur? Befinden sich in der Krypta die sterblichen Überreste Maria Magdalenas und ihrer Tochter Sarah, mit eindeutigem Bezug zum ägyptischen Isis-Kult? Hat er vielleicht seine Haushälterin Marie Dénarnaud in das Geheimnis eingeweiht, und war diese seine geheime Nachfolgerin? Liegt eventuell sogar Jesus selbst in der Gegend bestattet, nachdem er die Kreuzigung überlebt hatte? Oder berichten gar die sumerischen Keilschriften die Wahrheit über den Ursprung der Menschheit? Spekulationen über Spekulationen – noch hat der Abbé sein Geheimnis nicht preisgegeben...
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